Ergonomie am Arbeitsplatz verhindert Gesundheitsschäden

Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Thema, denn immer mehr Menschen erkranken durch ungünstige Arbeitsbedingungen, was dem Arbeitgeber und der Gesellschaft enorme Folgekosten bereitet. In einer EU-Studie gaben 30 Prozent alle befragten Arbeitnehmer an, unter Rückenschmerzen, und beinahe genauso viele an Muskelschmerzen zu leiden, dicht gefolgt von Stress und allgemeiner Erschöpfung.

Klare Vorgaben für einen ergonomischen Arbeitsplatz

Ergonomie am Arbeitsplatz dient dazu, die Arbeitsbedingungen zu optimieren und Gesundheitsschäden zu vermeiden. Dafür wurde das Arbeitsschutzgesetz geschaffen. Ein nach diesen Vorgaben eingerichteter Arbeitsplatz zeichnet sich durch individuell einstellbare Tischhöhe, Beinfreiheit und dem richtigen Lichteinfallwinkel zum Bildschirm aus. Die Sehachse zum Bildschirm muss optimal eingestellt und alle verwendeten Arbeitsmittel leicht erreichbar sein.

Ergonomische Möbel beugen Rückenleiden vor

Chronische Rückenleiden sind ein Hauptbeschwerdebild von Bürotätigen. Gut geformte Möbel, die den Körper unterstützen und gleichzeitig das Arbeiten erleichtern, sind daher immens wichtig. Durch unbewegtes, permanentes Sitzen erschlafft die Muskulatur und kann ihre Stützaufgaben nicht mehr wahrnehmen. Der Druck auf die Bandscheiben wird immer stärker und es kommt zu Schäden an der Wirbelsäule. Ein ergonomischer Stuhl sollte nicht nur höhenverstellbar sein, auch Armlehnen, Rückenlehne und Sitzneigung müssen sich variieren lassen. Möbel, wie man sie bei Löw Ergo findet, unterstützen die Ergonomie am Arbeitsplatz optimal und beugen Krankheiten vor. Das gilt auch für den Bürotisch, der dem Menschen angepasst werden sollte und nicht umgekehrt. Der Arbeitnehmer sollte seine Sitzposition Am Arbeitsplatz frei wählen können. Stuhl, PC, Tisch, Regal, Arbeitsutensilien und Licht müssen eine positive Einheit bilden. So braucht auch das Fenster einen Sonnen- bzw. Blendschutz und inzwischen Schreibtisch und Regal am Sitzplatz muss mindestens ein Meter Abstand sein. Idealerweise sind beim Sitzen Schulterachse, Tastatur und Bildschirm parallel ausgerichtet. Das Platzangebot sollte so konzipiert sein, dass man seine Arbeitsmittel flexibel verändern kann.

Gibt es Hilfe bei den Krankenkassen?

In manchen Fällen unterstützen die Krankenkassen auch ergonomische Hilfsmittel am Arbeitsplatz. Sie beteiligen sich beispielsweise nach Bandscheibenoperationen und anderen Rückenerkrankungen an den Kosten für orthopädische Bürostühle. Noch wichtiger als die Folgen zu bekämpfen ist jedoch die Vorbeugung. Bürotätige sollten Rückenschäden möglichst vorbeugen, indem sie ihre Rückenmuskulatur stärken. Für entsprechende Kurse wie Rückenschule, Yoga oder Pilatus übernehmen die Krankenkassen häufig die Kosten.

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Redakteur beim Gesundheitsportal Gesundheit.de.de.

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